Weihnachtlicher Schmuck

Die Prä-Weihnachtszeit ist die Zeit der Besinnlichkeit. Hierbei besinnt man sich auch auf Traditionen, egal, ob es das alljährliche Adventskranz-Binden oder der obligatorische Besuch auf dem Weihnachtsmarkt ist. Mit Weihnachten und der Adventszeit allgemein verbindet man Licht, Wärme, Essen und natürlich festlichen Schmuck, so weit das Auge reicht. So weit das Auge sich noch konzentrieren kann vor lauter Glitzer und dekorativen Highlights. Denn egal, ob nun auf der Straße, im Geschäft oder im heimeligen Zuhause: Die Verschönerung der Umgebung darf einfach nicht fehlen.

Geschichte des Weihnachtsschmuckes

Laut Wikipedia hat sich die Tradition unseres heutigen Christbaumes bereits im Mittelalter bei den mittelalterlichen Paradiesspielen entwickelt. Diese fanden am 24. Dezember, also auch am heutigen Heilig Abend, statt.Laut vorliegenden historischen Quellen waren die ersten liebevoll geschmückten Weihnachtsbäume geschmückt mit Äpfeln, Backwaren, Papier und bunten Blättern. Ein allzeit beliebtes Märchen und zudem ein Klassiker unter den Weihnachtserzählungen ist die Geschichte vom „Nussknacker und Mäusekönig“. Viele Kinder lernen diese zauberhafte Geschichte bereits in der Grundschule oder noch viel früher im Kindergarten kennen. Die von E.T.A. Hoffmann verfasste Erzählung gehört ganz klar zu den Klassikern, man wird also nie zu alt für diese Geschichte und so erfreut sie seit ihrem Erscheinen im Jahr 1816 auch heute noch Jung un Alt. In der Nussknackergeschichte heißt es: „Der große Tannenbaum in der Mitte trug viele goldne und silberne Äpfel, und wie Knospen und Blüten keimten Zuckermandeln und bunte Bonbons und was es sonst noch für schönes Naschwerk gibt, aus allen Ästen.“ Daraus lässt sich schließen, wie sich der Christbaumschmuck zu dieser Zeit gestaltete. So hängte man zu dieser Zeit viel mehr, als heute Naschsachen an den Baum. Heutzutage finden viele die Leckerein schlichtweg zu schade, um sie andauernd anzusehen anstatt die süßen Kleinigkeiten in den Mund verschwinden zu lassen. 

Überdies war der Christbaumschmuck vor der industriellen Revolution viel individueller und hochwertiger. Oft war der Baumschmuck versilbert oder vergoldet, viele reiche Menschen ließen sich extra für jedes neue Weihnachten jedes Jahr wieder neuen Schmuck anfertigen.

Durch die industrielle Revolution wurden diese kleinen Manufakturen vom Markt gedrängt. Statt penibler Kleinarbeit setzte man nun auf die schnelle, deutlich billigere und industrielle Massenfertigung mit Maschinen. Auch Lametta wurde immer beliebter für den Baum, beispielsweise vom Hersteller Eppstein Foils, dessen Produktion im Jahr 2013 eingestellt wurde. Gegen Mitte/Ende des 19. Jahrhunderts griff man auch vermehrt zu Glasschmuck, welcher bis heute bei vielen den Weihnachtsbaum im Wohnzimmer zu einem Augenschmaus macht.

Übrigens: Die ersten Weihnachtsbäume waren noch nicht beleuchtet. Erst im 17. Jahrhunderten kam der Brauch eines beleuchteten Baumes zuerst bei den adligen und meistens sehr wohlhabenden Familien auf. Anfangs konnten sich nur Adelige und Angehörige des gehobenen Bürgertums einen mit Kerzen in Lich gehüllten Baum leisten. Schließlich war Bienenwachs teuer, durch die Erfindung von Paraffin und Stearin wurden aber auch die Kerzen preisgünstiger. Allerdings ging durch das offene Feuer logischerweise auch der ein oder andere Baum in Feuer auf, praktischer waren da die elektrischen Lichterketten, welche ab 1920 im Kommen waren.

Die Geschichte hat den Weg geebnet für unseren heutigen Christbaumschmuck.

Stilvolle Christbaumdekoration

  • Achten Sie auf Einheitlichkeit! Keineswegs sollten sie all den Schmuck, den Sie besitzen einfach auf den Baum klatschen!
  • Weniger ist mehr! Legen Sie sich auf ein oder zwei Farben fest. Mehr nicht! Klassiker sind Silber und Gold. Im Trend sind im Moment besonders Kupfertöne.
  • Bewahren Sie den Schmuck geschützt und sicher auf! Am besten in einer Christbaumkugelbox oder in einem Pappkarton. Beschriften Sie den Aufbweharungskarton oder die Box.
  • Von Kerzen auf dem Baum ist abzuraten! Viel zu hoch ist die Brandgefahr, wenn man nur einen Moment unvorsichtig ist!
  •  Suchen Sie sich einen schönen Weihnachtsbaum aus! Denn nur ein schöner Baum kann durch den Schmuck erst seine volle Pracht entfalten!
  • Besonders Kinder freuen sich über Süßigkeiten am Bau! Wie wär’s mit Zuckerstangen ?

Übrigens ist es egal, wie groß oder klein euer Wohnzimmer ist, selbst ein kleines Wohnzimmer kann man platzsparend einrichten und herrlich weihnachtlich dekorieren!

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