Energie sparen in der Küche

In der Küche stehen uns zahlreiche nützliche Geräte zur Verfügung, die uns den Alltag erleichtern, und auf die wir teilweise auch gar nicht verzichten können. Ohne einen Kühlschrank und einen Herd kommt keiner aus, Geschirrspüler und verschiedene Kleingeräte kann man dann schon eher als zusätzlichen Luxus bezeichnen.

Doch alle diese Geräte funktionieren nur mit Strom, und den verbrauchen sie in vielen Fällen nicht zu knapp. Mit den folgenden Tipps kann man in der Küche jedoch jede Menge Strom, und damit auch Geld, sparen. Beim Kauf von Elektrogeräten sollte man immer auch auf den Stromverbrauch achten, man kann auch viele günstige elektrische Geräte im Internet kaufen.

Herd und Backofen

In den meisten Haushalten sind diese Geräte fast täglich im Einsatz. Zunächst kommt es auf die Verwendung hochwertiger Pfannen und Töpfe an, diese sollten eine gute Wärmeübertragung ermöglichen. Ideal sind solche aus Edelstahl mit einem so genannten Sandwichboden oder auch Teflon-Produkte, mit diesen kann die Energie besonders effektiv genutzt werden.

Der Durchmesser des Topfes sollte so groß wie die Herdplatte sein, nicht kleiner. Verwendet man durchsichtige Topfdeckel, muss man den Topf nicht so häufig öffnen. Anfangs immer kurz auf höchster Stufe kochen, dann aber mit niedrigerer Temperatur weiter garen. Fünf Minuten vor Ende der Garzeit kann man den Herd ganz ausschalten, die Nachwärme reicht aus.

Zum Backen ist Umluft zu empfehlen, die Hitze verteilt sich dann gleichmäßiger. Auch in diesem Fall kann man den Backofen schon etwa 15 Minuten eher ausschalten und die Nachwärme ausnutzen.

Geschirrspüler und Kleingeräte

Auf den Geschirrspüler möchten viele einfach nicht mehr verzichten. Falls es möglich ist, sollte man das Gerät direkt an die Warmwasserleitung anschließen, das senkt die Energiekosten ganz enorm. Kleingeräte sind in vielen Fällen energiesparender als die Großgeräte. Vergleichen kann man die Verbrauchsdaten eines Geschirrspülers z.B. hier.

Wenn man Frühstückseier mag, dann lohnt sich die Anschaffung eines Eierkochers, denn gegenüber der Zubereitung auf dem Herd kann man bis zu 60 Prozent Strom sparen. Wasser sollte man nicht auf dem Herd, sondern lieber in einem Wasserkocher zum Kochen bringen, erst dann in den Kochtopf füllen.

Brötchen lassen sich auf dem Toaster viel stromsparender aufbacken als im Backofen. Den Herd kann man bei kleinen Portionen und zum Aufwärmen auch prima durch Geräte wie eine Mikrowelle, einen Sandwichtoaster oder einen Minibackofen ersetzen.

Der Kühlschrank

Ohne Kühlschrank geht es in keinem Haushalt, und er läuft rund um die Uhr. Beim Kauf sollte deshalb gerade bei diesem Gerät auf die Energieeffizienzklasse A geachtet werden. Hat sich im Kühlschrank Reif gebildet, so sollte man ihn unbedingt einmal abtauen, einmal jährlich ist das ohnehin zu empfehlen.

Die Lüftungsschlitze sollten immer frei sein, deshalb sind sie regelmäßig zu entstauben. Ist man im Urlaub, so sollte man den Kühlschrank lieber in dieser Zeit ausschalten und die Tür offen stehen lassen. Wird der Kühlschrank älter, so kann er nicht mehr effizient genug kühlen und wird zum Stromfresser.

Solche Geräte sollte man deshalb etwa alle 10 Jahre austauschen. Wichtig beim Kauf ist auch die Größe. Für einen Single reicht ein Kühlschrank mit 100 bis 140 Litern Nutzinhalt aus, man rechnet dann für jede weitere Person im Haushalt 50 Liter dazu.

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