Effizienzhaus Online: Mit Solarenergie die Kosten senken

Die Energiekosten sind in den vergangenen Jahren extrem gestiegen, die Stromkosten werden fast jährlich erhöht. Gerade in einem großen Haushalt können die Verbrauchskosten in der Folge extrem in die Höhe schnellen.

Entweder werden die monatlichen Zahlungen gleich erhöht oder es gibt böse Überraschungen in Form von hohen Nachzahlungen am Jahresende. Verbraucher suchen stets nach Möglichkeiten, bei den Stromkosten sparen zu können, doch der Verbrauch an sich lässt sich nur bis zu einem gewissen Grad einschränken.

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Bei alten Heizanlagen lohnt sich eine Investition

Natürlich muss man zunächst einmal einiges in eine neue Solaranlage investieren. Soll nur das Wasser mit Hilfe von Solarenergie erwärmt werden, kommt man mit rund 4.000 Euro weg, soll gleichzeitig auch damit geheizt werden kann man mit Kosten zwischen 8.000 und 12.000 Euro rechnen.

Legt man diese Kosten auf einige Jahre um, so haben diese sich recht schnell wieder amortisiert. Die Installation einer Solaranlage ist vor allem dann zu empfehlen, wenn der alte Kessel schon mindestens 15 Jahre alt ist und ohnehin ausgetauscht werden soll, dann macht der Einbau einer Solarthermieanlage auf jeden Fall Sinn.

Der Hauseigentümer muss zunächst entscheiden, ob nur das Trinkwasser erwärmt werden soll, oder ob auch eine Unterstützung der Heizanlage erwünscht ist. Schon eine kleinere Anlage mit Sonnenkollektoren kann in der warmen Jahreszeit genügend Energie, um den Warmwasserbedarf eines Hauses abzudecken.

Soll auch die Heizung unterstützt werden, muss die Solaranlage natürlich entsprechend größer ausfallen, und es wird ein zusätzliches Heizsystem benötigt, wie zum Beispiel eine Holzheizung, ein Brennwertgerät oder auch eine Wärmepumpe für gut gedämmte Häuser.

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Die Installation der Solaranlage

Die Anzahl der Sonnenkollektoren hängt von der Größe des zu versorgenden Haushalts ab. Soll Warmwasser für einen Vier-Personen-Haushalt erzeugt werden, rechnet man mit einer Mindestfläche von vier bis sechs Quadratmetern.

Sollen die Sonnenkollektoren auch die Heizung unterstützen, ist schon eine Kollektorfläche zwischen 10 und 18 Quadratmetern notwendig. Ist die Entscheidung für eine Solaranlage gefallen, stellt sich die Frage, wo die Kollektoren platziert werden sollen.

Ideal sind Hausdächer, die in Richtung Süden zeigen, so kann man die meiste Sonnenstrahlung ausnutzen. Natürlich kann man die Kollektoren auch zwischen östlicher und westlicher Richtung platzieren, dann kann es jedoch nötig sein, die Kollektorfläche etwas größer zu wählen, um ausreichend Leistung zu haben.

Zusätzlich zur eigentlichen Solaranlage braucht man noch einen Speicher für die Wärme, dieser muss für die Erwärmung des Trinkwassers mindestens 300 Liter fassen, für eine zusätzliche Unterstützung der Heizanlage braucht man pro Quadratmeter Kollektorfläche 100 Liter Volumen.

Entscheidet man sich für eine Solaranlage, kann man den Heizenergieverbrauch pro Jahr um rund 20 Prozent senken, in einem Vier-Personen-Haushalt kann man die Energiekosten monatlich um bis zu 250 Euro senken.

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