Die Vor- und Nachteile eines Holzhauses

Häuser gibt es in den unterschiedlichsten Varianten, doch kaum eine davon versprüht so viel Charme und Gemütlichkeit wie ein Holzhaus. Dieses erinnert die meisten zwangsläufig an eine gemütliche Holzhütte in den Bergen oder ein Blockhaus in Skandinavien.

Auch in Deutschland finden Holzhäuser immer größeren Anklang, sogar in urbanen Wohngebieten sieht man sie immer häufiger. Das Holzhaus kann mit jeder Menge Vorteilen überzeugen, die wenigen Nachteile kann man dabei fast vernachlässigen.

Die Vorteil des Holzhauses

Ein Holzhauses bietet seinen Bewohnern eine ganze Reihe an Vorteilen, an erster Stelle steht natürlich die Natürlichkeit des Baustoffes. Dieser hat nicht nur eine besonders attraktive Optik, sondern sorgt auch für ein ganz behagliches Wohnklima.

Bei den Holzarten hat man eine große Auswahl, darunter zum Beispiel Douglasie, Eiche oder Lärche. Das Holzhaus ist in wesentlich kürzerer Zeit bezugsfertig, als dies bei anderen Hausarten der Fall ist.

Bei der ersten Heizkostenrechnung wird man staunen, denn durch die erstklassige Wärmedämmung, lassen sich die Heizkosten deutlich minimieren. Obwohl die Wände im Haus relativ dünn sind, kann man eine einmalige Isolierung erreichen, was sonst nur mit sehr dicken Wänden möglich wäre.

Holz ist in der Lage, Wasser zu speichern, und somit eine zu geringe Luftfeuchtigkeit in den Innenräumen wieder auszugleichen, das Wohnklima ist also einzigartig. Das Holzhaus hat eine lange Lebensdauer und ist auch für Menschen mit Allergien die beste Wahl.

Das Material hat ein relativ geringes Eigengewicht, wenn man es mit anderen Baustoffen vergleicht, somit müssen das Fundament, Betonplatten und Böden nicht außergewöhnlich tragfähig sein.

Der Innenausbau kann beim Holzhaus von Fullwood problemlos selbst durchgeführt werden, da die Bearbeitung des Materials viel einfacher ist, als zum Beispiel bei einem verputzten Steingebäude.

Ein Holzhaus hat nur wenig Nachteile

Im Sommer kann sich das Holzhaus durchaus sehr stark aufheizen, deshalb sollte an einen Sonnenschutz bei der Umsetzung des Daches gedacht werden. Um einen ausreichenden Brandschutz zu gewährleisten, müssen in die Dämmung zusätzlich Mineralfasern und Hartschaum eingearbeitet werden.

Der Schallschutz stellt bei einem Holzhaus ebenfalls größere Ansprüche als bei klassischen Häusern. Da das Haus in der Regel aus vorgefertigten Teilen besteht, kann es sehr schwierig sein, später noch einen Anbau anzufügen.

Wasser ist der größte Feind des Holzes, deshalb muss beim Aufbau auf eine gute Isolierung zum Erdreich, große Dachüberstände und Ablaufmöglichkeiten für Regenwasser geachtet werden.

Damit das Material nicht verwittert, muss man sich entweder gleich für eine besonders widerstandsfähige Holzart entscheiden, oder das Haus regelmäßig mit einem neuen Anstrich versorgen.

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