10 Tipps für kleine Bäder

Das Badezimmer ist ein Raum wie kein anderer. Unter der Dusche sammeln wir Kraft für den anstehenden Tag, wir bereiten uns vor dem Spiegel auf ein Vorstellungsgespräch vor und hübschen uns für das Date am Abend auf. Sein praktischer Nutzen gerät immer mehr in den Hintergrund, vielmehr entdecken wir im Badezimmer einen Ort zum Wohlfühlen, zum man-selbst-Sein. Schade, wenn die Einrichtung das nicht widerspiegelt.

Viele Badezimmer sind eher praktisch statt liebevoll eingerichtet. Hinzu kommt, dass das Badezimmer im Schnitt nur 7,8 Quadratmeter groß ist. Dass hier kein Platz für Whirlpool und Sauna ist, kann sich jeder denken. Mit diesen zehn praktischen Einrichtungstipps könnt ihr aus einer kleinen Fläche dennoch eine große Wohlfühl-Oase zaubern.

Tipp 1: Das richtige Waschbecken wählen

Mit dem richtigen Waschbecken könnt ihr Platz einsparen und den Grundstein für eine gemütliche Atmosphäre legen. Für kleine Räume empfiehlt sich ein Eckwaschbecken. Dieses passt in jede Nische und nutzt den sonst wahrscheinlich unberührten Platz sinnvoll aus. In Kombination mit einem Unterschrank spart ihr zusätzlichen Raum ein. Dieser ist auch für normale Waschtische eine clevere Entscheidung. Besonders wandhängende Lösungen kommen in kleinen Bädern gut zur Geltung. Sie wirken luftiger und lassen den Raum größer wirken.

Tipp 2: Wand-WC statt Stand-WC

Das gilt auch für die Toilette: Das Wand-WC schwebt anmutig über den Boden. Rohre und Anschlüsse verschwinden in der Wand. Das sieht nicht nur prima aus, sondern spart auch Platz ein. Passend dazu könnt ihr den Spülkasten hinter der Wand verbergen. Nur die Drückerplatte ist noch sichtbar, so wirkt das Badezimmer leichter und offener.

Tipp 3: Lieber Dusche als Wanne

In einem kleinen Badezimmer solltet ihr auf eine Badewanne verzichten. Wählt lieber eine bodenebene Dusche. Mit Seitenbrausen und Regenduschkopf wird die schnelle Abkühlung zu einem wahren Wellness-Erlebnis. Entscheidet ihr euch für eine Duschwanne, solltet ihr die Farbe entsprechend des Bodens wählen. Das Auge nimmt die Fläche als eine Einheit wahr, das sorgt für eine optische Vergrößerung. Zudem sind Wannen mühelos zu reinigen. Moderne Nasszellen mit durchgefliestem Boden lassen den Raum größer wirken, doch ist die Reinigung der Fliesen und Fugen mühseliger. Als Abtrennung empfiehlt sich eine transparente Tür aus Glas oder hochwertigem Kunststoff. Die sieht edel aus und schafft Weite.

Wer nicht auf die Badewanne verzichten mag, findet in der Eckbadewanne eine gute Lösung. Platzsparend in die Ecke gestellt, sorgt die Wanne für den gewohnten oder noch unbekannten Luxus.

Mehr Tipps und Informationen rund um Waschbecken, Badewanne und Co. findet ihr zum Beispiel bei Calmwaters.

Tipp 4: Handtuchheizkörper

Kein Platz für einen klassischen Rippenheizkörper? Der Handtuchheizkörper ist in kleinen Bädern eh die bessere Wahl. Mit seiner schmalen Bauform schmiegt er sich flach an die Wand an und erfüllt gleich mehrere Wohlfühl-Aufgaben: Er sorgt für eine angenehme Raumtemperatur, fungiert als Wäscheständer und wärmt zudem die Handtücher an – herrlich kuschelig!

Tipp 5: Grundriss clever planen

Auch das kleinste Bad kann durch eine gute Planung punkten. In langen, schmalen Räumen wirken querstehende Möbel wie Barrieren. Unterstreicht lieber die Form durch schlanke Lösungen, die flächig an der Wand stehen. Mit Vorwandelementen könnt ihr zudem den Schnitt eures Bades verändern. Hinter einem T-förmigen Element verschwinden zum Beispiel Toilette und Dusche. Die Vorwandelemente benötigt ihr ohnehin für Unterputzspülkästen oder Wand-WCs, baut ihr diese auf halber Raumhöhe an, erhaltet ihr überdies praktische Ablageflächen.

Tipp 6: Helle Farben

Helle Farben wie Beige und Cremetöne lassen ein kleines Badezimmer größer erscheinen. Zudem wirken sie beruhigend und laden zum Wohlfühlen ein. Auch moderne Grautöne passen gut in kleine Bäder – als Farbakzente werten sie den Raum optisch auf. In Kombination mit Holz schaffen Sandtöne eine gemütliche Atmosphäre.

Tipp 7: Große Fliesen

Kleine Badezimmer punkten durch große Fliesen! Je weniger und schmalere Fugen dazwischen sind, desto besser – denn so wirkt die Fläche großzügiger. Ihr vergrößert das Badezimmer optisch zudem, wenn Boden- und Wandbekleidung identisch sind.

Tipp 8: Stauraum schaffen

In Badezimmern stapeln sich Kosmetikprodukte, Handtücher und elektrische Geräte. Nur mit genügend Schränken und Regalen erstrahlt das Bad wie eine Wohlfühloase. Wie in Tipp 1 beschrieben, sorgen Schränke unter dem Waschbecken für Stauraum. Offene Regale an einem freien Plätzchen eignen sich zudem prima in kleinen Räumen. Sie schaffen eine luftige, weite Atmosphäre und mit eingerollten Handtüchern ist das Spa-Feeling fast perfekt.

Tipp 9: Bringe Licht ins Dunkle

Die richtige Beleuchtung ist ebenso entscheidend: Mehrere Spots eignen sich meist besser als eine Deckenleuchte. Die Lichtquellen teilen den Raum optisch auf. Gerichtet auf seitliche Wände, wirkt das Bad breiter.

Tipp 10: Spiegel vergrößern optisch

Last but not least sollten kleine Badezimmer mit einem großen Spiegel ausgestattet sein. Er verdoppelt quasi den Raum und vermittelt so ein Gefühl von Breite.

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