Welches Material ist für den Wintergarten am besten geeignet?

 

Mit einem Wintergarten hat man zusätzlichen Wohnraum und überdachten Garten in einem, eine schöne Bereicherung für jedes Haus. Baut man ein passendes Heizsystem ein und sorgt zusätzlich für eine Beschattung, so kann man sich das ganze Jahr über im Wintergarten aufhalten. Bei der Planung geht es zunächst darum, sich für ein geeignetes Material oder eine Kombination aus mehreren zu entscheiden.

Es stehen verschiedene Materialien zur Auswahl, jedes davon hat seine individuellen Vor- und Nachteile. Holz, Aluminium oder Kunststoff, das ist die entscheidende Frage? Bei der Auswahl geht es um den finanziellen Spielraum, die Größe des Wintergartens, den Pflege- und Wartungsaufwand sowie den persönlichen Geschmack.

Aluminium überzeugt mit Pflegeleichtigkeit und Witterungsbeständigkeit

Wintergarten aus Alu

Foto: © masson-wintergarten.de

Für einen Alu Wintergarten muss man zwar etwas tiefer in die Tasche greifen, dafür profitiert man aber auch von einigen Vorteilen. Trotz seiner großen Flexibilität ist das Material extrem belastbar, so dass sich auch große Wintergärten damit gestalten lassen. Aluminium ist auch wegen seiner modernen und dennoch zeitlosen Optik sehr populär, es passt eigentlich zu jedem Baustil.

Die größten Pluspunkte sind natürlich die lange Lebensdauer und die enorme Witterungsbeständigkeit, hier kann wohl kaum ein anderes Material mithalten. Eine quasi unbegrenzte Lebensdauer ist garantiert, wenn das Aluminium mit einer pulverbeschichteten und einbrennlackierten Oberfläche überzogen ist.

Soll es sich um einen Wohnwintergarten handeln, so könnte lediglich die Wärmedämmung ein Problem darstellen. Falls hier nicht sauber gearbeitet wird, bildet sich eventuell Kondenswasser, und man muss mit Wärmeverlusten rechnen. Eine Dämmschicht aus Kunststoff kann hier für Abhilfe sorgen, oder man trennt die Profile mit Hilfe von Stegen aus Kunststoff.

Holz: Natürliches Material mit hohem Pflegeaufwand

Wenn es um das Tragwerk eines Wintergartens geht, dann ist Holz immer noch eines der bevorzugten Materialien. Aus ökologischen Aspekten ist die Verwendung von Holz natürlich ideal, da es sich um einen nachwachsenden Rohstoff handelt. Holz ist ein Material, das Wärme, Natürlichkeit und Wärme ausstrahlt, das macht es so populär, darüber hinaus kann es mit hervorragender Wärmedämmung punkten.

Vergleicht man es mit Aluminium, so ist ein Wintergarten aus Holz auch günstiger in der Anschaffung, nur Kunststoff ist noch preiswerter. Dabei muss man jedoch berücksichtigen, dass der Pflegeaufwand bei Holz am größten ist. Für den Bau von Wintergärten kommt so genanntes Brettschichtholz zum Einsatz. Es besteht aus mehreren Schichten Nadelholz, die miteinander verleimt sind, das gewährleistet eine enorm große Tragfähigkeit.

Damit eine möglichst lange Lebensdauer gegeben ist, muss das Holz einwandfrei verarbeitet sein, eine dunkle Lasur sorgt für Witterungsbeständigkeit. Entscheidet man sich hingegen für einen hellen Anstrich, muss dieser öfter aufgefrischt werden, da er nicht so gut vor UV-Strahlung schützt. Im Wintergarten darf die Luftfeuchtigkeit später nicht zu hoch sein, damit das Material keinen Schaden nimmt.

Kunststoff nur für kleine Wintergärten

Wer einen möglichst günstigen Wintergarten bauen möchte, der sollte über Kunststoff nachdenken, in den vergangenen Jahren wurde das Material immer beliebter. Kunststoff hat eine gute Wärmedämmung, ist pflegeleicht sowie licht- und wetterbeständig. Aufgrund seiner Leichtbauweise ist Kunststoff jedoch nicht extrem stabil, man müsste ihn mit Stahl verstärken. Doch trotz Verstärkung sollten Wintergärten aus Kunststoff eine gewisse Größe nicht überschreiten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.