Fußleisten selbst verbauen – Was man wissen muss!

 
Fußleisten

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Fußleisten, die unter anderem auch als Sockelleisten bezeichnet werden, sind heutzutage ein Muss in jedem Haus und in jeder Wohnung: Ganz egal, ob Parkett, Laminat oder Fliesen – Sockelleisten an der Wand bilden den optimalen Abschluss. In erster Linie sind sie dazu da, einen sauberen Übergang zwischen Wand und Boden zu gewährleisten, doch es gibt sie inzwischen in vielen verschiedenen Designs, so dass sie durchaus auch eine schöne Zierde sind. Wie Sie Fußleisten selbst verbauen können, zeigen wir Ihnen hier.

Fußleisten – warum sind sie so wichtig?

Die Aufgaben von Fußleisten sind vielfältig. Ihre Hauptfunktion ist in erster Linie sicherlich, dass sich zwischen Boden und Wand keine unschöne Lücke bildet. Dies ist oft aber unvermeidbar, wenn man die Wand tapeziert oder auch Laminatdielen verlegt. Manchmal entsteht zwischen Wand und Boden sogar eine Lücke, die bis zu 2 cm breit sein kann – das würde jedem Besucher sofort ins Auge fallen. Besser ist es daher, geeignete Sockelleisten zu nutzen, welche diesen Bereich sauber abdecken. Auch ist ein Verschluss dieser Sitze wichtig, damit beim Wischen des Bodens keine Feuchtigkeit hineingelangen kann.

Mittlerweile sind Fußleisten aber ebenso ein sehr wichtiges Stilelement in jedem Haus: Sie können mit ihrem Design das Ambiente in einem Raum maßgeblich beeinflussen und so dafür sorgen, dass der Raum insgesamt sehr edel wirkt. Die Sockelleiste spiegelt somit auch den Stil der Wohnung wieder. Ist beispielsweise ein hochwertiger Parkettboden verlegt, wirken breite, weiße Leisten im sogenannten Hamburger Profil besonders passend.
Um die Fußleisten anzubringen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die wir Ihnen im Folgenden vorstellen.

Die Fußleiste mit Stahlstiften befestigen

Für welche Variante der Montage man sich entscheidet, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Wer die Fußleiste beispielsweise an einer Wand mit Holzverkleidung befestigen könnte, sollte natürlich keine Stahlstifte in die Wand nageln. Auch bei einer verputzten Wand ist dies keine geeignete Lösung – wenn, dann sollte man Stahlstifte nur in eine normale Mauer schlagen. Weil Stahlstifte nicht so einfach greifbar sind und relativ leicht abbrechen können, wenn die Wand zu hart ist, muss man hier vorsichtig sein. Dann kann es nämlich passieren, dass die Leiste nicht richtig hält und sich später sogar löst.

Das Anschrauben der Fußleiste

Eine andere Variante ist das Montieren der Fußleisten mit Dübellöchern und Schrauben. Diese Methode bietet zumindest schon einmal einen sehr sicheren Halt. Dennoch ist es dafür erforderlich, dass Löcher in die Wand gebohrt werden und auch Dübel sind erforderlich. Für eine Wand aus Holz ist diese Vorgehensweise eher ungeeignet – handelt es sich um Fliesen, dann sollte man ebenfalls aufpassen, denn hier können schnell Risse entstehen.
Trotzdem ist zu sagen, dass geschraubte Fußleisten optisch in jedem Fall ein Blickfang sind, wenn sie korrekt befestigt sind.

Das Ankleben von Fußleisten

Die dritte Variante ist, die Sockelleisten anzukleben. Dies geschieht mit der Hilfe von speziellen Klebstoffen. Möglich sind beispielsweise Kontaktkleber, Montagekleber oder auch Heißluftkleber. Im Fachhandel ist inzwischen sogar speziell für Sockelleisten geeignetes Klebeband erhältlich, das Sie natürlich ebenfalls verwenden können.

Dazu kommt dann noch das Befestigen von Sockelleisten mithilfe von Klebesystemen. Hier gibt es verschiedene Kleber, auf die wir hier aber nicht näher eingehen, sie allerdings immerhin kurz auflisten. Grundsätzlich gilt das Ankleben der Leisten als sehr vorteilhaft – vor allem ist es nicht erforderlich, den Untergrund in irgendeiner Weise zu bearbeiten oder Löcher hinein zu bohren. Auf diese Weise lassen sich die Fußleisten zudem relativ leicht wieder entfernen – es ist weder ein Nachbessern noch ein aufwändiges Verspachteln nötig. Wird eine Fußleiste mit entsprechend geeignetem Kleber festgeklebt, muss man sich keine Sorgen machen, dass das Material sich wieder ablöst. In der Regel hält der Kleber für mehrere Jahre bzw. so lange, bis man die Leisten auch wirklich wieder ablösen möchte.

Unser Tipp: Informieren Sie sich vorher z.B. in diesem Ratgeber, wie Sie benötigte Menge und Verschnitt der Fußleisten im Voraus richtig berechnen.

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