Badsanierung: Eine gute Planung ist das A und O

 

Auch ein Badezimmer kommt in die Jahre, so dass irgendwann eventuell eine Sanierung notwendig wird. Dies ist häufig dann der Fall, wenn man ein älteres Haus kauft, dann steht vielen der Sinn nach einer Modernisierung.

Früher waren Badezimmer vor allem zweckmäßig, während man heutzutage auch auf einen gewissen Wohlfühlfaktor und Komfort setzt. Bei der Bad-Sanierung kommt es auf eine sorgfältige Planung des Umbaus und der Kostenverteilung an.

Ein paar wichtige Vorüberlegungen zur Bad-Sanierung

Bei der Gestaltung des Badezimmers muss man immer vorausschauend denken, denn auch im Alter soll das Bad problemlos genutzt werden können. Aus diesem Grund macht eine barrierefreie Bauweise Sinn, und auch Kinder können davon profitieren, wenn keine Schwellen im Raum vorhanden sind.

Kinder sind ein gutes Stichwort, denn alle sanitären Einrichtungen sollten sie bequem und ohne Hilfe erreichen können. In kleinen Räumen sollte man lieber auf eine Badewanne verzichten und lieber eine Dusche mit komfortablen Zusatzfunktionen einplanen. Soll das Bad ohnehin neu gefliest werden, könnte man eventuell über eine Fußbodenheizung nachdenken.

Der Abriss des alten Badezimmers

Bevor es mit der Sanierung losgehen kann, muss das alte Bad demontiert werden. Wenn man diese Arbeiten selbst vornimmt, lässt sich jede Menge Geld sparen. Verfügt man über die notwendigen Werkzeuge sollte dies für geschickte Heimwerker kein Problem darstellen.

Lässt man die Demontage von einem Profi vornehmen, muss man mit 1.000 Euro für das Demontieren von Armaturen und Einrichtungsgegenständen rechnen. Dazu kommen noch Kosten für die Entfernung und Entsorgung der Fliesen, das schlägt mit etwa 20 bis 30 Euro pro Quadratmeter zu Buche.

Die Umsetzung einer neuen Raumgeometrie

Nicht selten sollen bei einer Badsanierung auch zwei Räume zusammengelegt oder eine neue Raumaufteilung vorgenommen werden. Zunächst muss ein Statiker die Voraussetzungen überprüfen, das kostet zwischen 300 und 500 Euro. Werden Wände abgerissen, fallen für diese Maßnahme plus Entsorgung bis zu 1.500 Euro an.

Auch hier kommen Hausbesitzer bei Selbstausführung wesentlich günstiger weg. Bei einer neuen Raumaufteilung sind Installationswände zu empfehlen, dann sind keine Stemm- und Schlitzarbeiten nötig. Die Systeme aus Gipskartonplatten sind auch mit Aufnahmen für sanitäre Einrichtungsgegenstände ausgestattet, so dass die Montage ganz leicht vorgenommen werden kann.

Kosten für Fliesen und Einrichtungsgegenstände

Zu den großen Kostenfaktoren bei der Badsanierung zählen Fliesen, oder alternativ auch Wandfarbe und/oder Tapeten. Wände und Böden müssen entsprechend vorbereitet werden, fürs Tapezieren oder Streichen muss man mit rund fünf bis 10 Euro pro Quadratmeter rechnen, beim Fliesen sind es schon 20 bis 60 Euro.

Für das Streichen oder Tapezieren muss man dann etwa 15 bis 30 Euro pro Quadratmeter einkalkulieren, das Anbringen der Fliesen schlägt mit rund 10 bis 150 Euro zu Buche.

Als nächstes müssen die Kosten für die geplanten Einrichtungsgegenstände berechnet werden. Sanitäre Anlagen von hoher Qualität sind dabei unabdingbar. Ein WC mit Zubehör kostet zwischen 50 und 300 Euro, für Waschbecken inklusive Armatur muss man mit Kosten zwischen 75 und 500 Euro rechnen.

Eine einfache Dusche schlägt mit etwa 250 Euro zu Buche, nach oben gibt es keine Grenzen. Auch bei den Badewannen ist die Preisspanne sehr groß, zwischen 200 und über 2.000 Euro ist alles möglich.

Zu guter Letzt steht dann noch der Kauf von Badmöbeln und Dekorationsartikeln an. Dies ist letztendlich eine Frage des Einrichtungsstils, des persönlichen Geschmacks und des zur Verfügung stehenden Budgets.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.